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Kenia

Kenia

Mit Kenia hat alles begonnen: Eine Begegnung zwischen dem Kenianischen Pastor Geoffrey Matiti und dem Schweizer Theologiestudenten Markus Richner führte zu einer Freundschaft – und schliesslich zur Gründung von IFM.

Kenia liegt im Osten Afrikas und ist gut 14mal so gross wie die Schweiz. In Kenia leben 45 Millionen Menschen. Im Vergleich mit den Nachbarstaten hat Kenia eine starke Wirtschaft.

Freunde

In Kenia sind wir vor allem mit Geoffrey Matiti, seiner Frau Elizabeth und ihren fünf Kinder Rachel, Christian, Mbithe, Mutembei und Benjamin verbunden. Geoffrey ist Pastor und leitet gemeinsam mit Elizabeth die Kinderheimarbeit. Mit Benson Momba haben wir einen weiteren verantwortlichen Partner in Kenia.

In den letzten Jahren fanden regelmässige gegenseitige Besuche statt. Dadurch konnten neue Freundschaften geschlossen werden oder praktische Hilfe vor Ort geleistet werden.

Projekte

Unzählige Menschen in Ostafrika leiden unter einem Mangel an Wasser. Durch die häufige Trockenheit fällt die Ernte oft sehr spärlich aus. Daraus folgt nicht nur ein Mangel an Nahrung, sondern auch grosse Einkommenseinbussen in Zeiten, in welchen die Menschen besonders auf Geld angewiesen sind.

Im Jahr 2011 kam die Idee auf, einen Arbeitszweig zu gründen, durch welchen Menschen Zugang zu Grundwasser erhalten sollen. Mehrere Nachbarn schliessen sich zu einer Gemeinschaft zusammen und bauen, mit der Unterstützung von IFM, ihren eigenen Brunnen.

Das Resultat spricht für sich: Erstens müssen die Menschen nicht mehr viele Kilometer zu Fuss gehen, um irgendwo Wasser zu holen oder zu kaufen. Zweitens haben sie durch eigenes Wasser die Möglichkeit, einen kleinen Acker selbst zu bewässern und auf diese Weise das ganze Jahr hindurch ernten zu können. Und drittens besteht die Möglichkeit, Wasser an Menschen aus ihrer näheren Umgebung zu verkaufen, was eine zusätzliche Einnahmensquelle bietet.

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Möchtest du einen Brunnen mitfinanzieren und so direkt einer ganzen Dorfgemeinschaft oder Nachbarschaft helfen?

Das Kinderheim, welches unter dem Namen MCCH (Mwingi Champion Children Home) im Jahr 2007 offiziell in Mwingi eröffnet wurde, entwickelt sich zu einer Arbeit mit immer mehr Teilbereichen. Viele kleinere Kinderheime sollen eröffnet und als Netzwerk zusammen organisiert werden.

Mwingi

Der Hauptsitz des Kinderheimes befindet sich in Mwingi. Von hier aus geschieht die Koordination mit den Behörden, die gesundheitlichen Untersuchungen der Kinder und die Gespräche mit allfälligen Angehörigen der Waisenkinder.

Koordinationsstelle des Kinderheimes.

Kimbumbu

In Kimbumbu, ca. 90 km südlich von Mwingi, ist der zweite Sitz des Kinderheimes. Seit 2011 ist hier das Zuhause der meisten Heimkinder. Durch die Landwirtschaft in Kimbumbu wird der grösste Teil der Einnahmen für den Kinderheimbetrieb erzielt.

Kimbumbu

Kinderheim in Kingitini

Kingitini liegt 90 km nördlich von Mwingi und ist der dritte Standort des
Kinderheimes. Der Aufbau ist im Jahr 2013 offiziell gestartet.

Mombas Haus in Kingitini (November 2012).

Einnahmen

Das Kinderheim unterhält sich mitlerweile durch eigene Einnahmen selbst. Der grösste Geschäftszweig hierzu ist die Landwirtschaft in Kimbumbu. Eine weitere Einnahmequelle ist die Vermietung von Wohneigentum in Mwingi. Dazu kommen sporadische Spenden von Gemeinden, Behörden oder Unterstützer aus der Schweiz. Der Anteil an Spenden ist für den Betrieb als Ganzes jedoch ein geringer Teil.

Gemüse in Kimbumbu

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Möchtest du den Unterhalt der bestehenden Heime oder den Aufbau von weiteren Kinderheimen in der Umgebung von Mwingi unterstützen?

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Die Springs Fellowship Church hat ihren Hauptsitz im Zentrum der aufblühenden Stadt Mwingi. Neben dem Gemeindegebäude konnte ein zusätzliches Stück Land erworben werden. Das gesamte Grundstück soll folgende Dienstzweige ermöglichen:

  • Versammlungsort der Gemeinde
  • Büroräumichkeiten
  • Schule der Springs Fellowship Church (wurde 2010 gegründet)
  • Wohnung des lokalen Hauptpastors
  • Kleines Kinderheim mit ca. 5 bis 8 Plätzen
  • Rescue Center: Notschlafstelle für Strassenkinder